Pizza-Debakel, tote Katzen und Schwarzwälder Torte
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Ab in den Norden
04/08/2017
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Schlaflose Nächte

Der Weg nach Norden stellte sich als komplizierter heraus als erwartet…
Die Planung selber war schon mühsam. Wann immer wir eine Stadt rausgepickt hatten, welche wir besuchen wollten, stellte sich heraus, dass von dort weder Bus noch Zug weiter nach Norden fuhr.
Nach etwa 1,5 Stunden auf eine Karte starren und nach Tickets suchen, hatten wir endlich folgenden Plan: Bangalore- Hyderabad, Nagpur, Jhansi, Khajurãho und danach Agra und Delhi.
Für unterwegs buchten wir nicht besonders viele Nächte, da uns alle gesagt hatten dass es nichts Spannendes zu sehen gibt.

Der Bus von Bangalore nach Hyderabad war sehr gemütlich.
Es regnete fast die ganze Zeit während der Fahrt- eine willkommene Abwechslung nach der Hitze der vergangenen Tage.

Hyderabad hiess uns mit Lärm, Verkehr und Dreck willkommen.
hyderabat dirt
Wir hatten das günstigste Hotel gebucht, welches wir gefunden hatten und hatten keinen Gedanken daran verschwendet, in welcher Gegend es sich befand. Es zu finden, stellte sich als etwas kompliziert heraus, aber mit Hilfe freundlicher Anwohner schafften wir es.
Es war erst 7 Uhr, als wir eincheckten und wir waren erstaunt, dass wir unser Zimmer bereits beziehen konnten.
Dieses war komfortabel und wir hatten Wlan. Das erste, was wir machten, war schlafen, aber das war schwierig mit dem Lärm, welcher durchs Fenster kam.
Was wir von der Strasse vor dem Hotel gesehen hatten, machte uns nicht wirklich Lust drauf, nach draussen zu gehen, aber wir wollten Hyderabads Altstadt besuchen und uns den Charminar anschauen, also bestellten wir ein Uber und verliessen die «Sicherheit» unseres Zimmers, um in die vollgestopften Strassen der Stadt einzutauchen.
Das GPS funktionierte leider nicht besonders gut und unser Uber brachte uns Irgendwo ins Nirgendwo. Keine Ahnung wo wir landeten, aber die Leute starrten uns sofort an, nachdem wir das Auto verlassen hatten, und wir wurden sogleich von Bettlern umzingelt.
Nachdem wir 20 Minuten lang das vegane Restaurant, welches wir online gefunden hatten, gesucht hatten, sahen wir endlich ein, dass wir an einem komplett falschen Ort waren.
Als manche Leute anfingen, uns am Arm zu ziehen und nach Geld zu fragen, stiegen wir ins nächstbeste Rikscha und flohen.
Immerhin verstand der Rikscha Fahrer, wo wir hinwollten und setzte uns direkt vor dem Charminar ab. Die Gegend um den Charminar ist eindeutig von Muslimen dominiert, wodurch wir in den Genuss muslimischer Architektur kamen und auch der Markt war sehr ansprechend und erinnerte uns an Dubai. Alles von Haarbürsten über Schuhen bis zu Schmuck wurde dort verkauft und obwohl uns die vollgestopfte Strasse zuerst abgeschreckt hatte, fühlten wir uns sofort wohl, als wir merkten, dass alle Leute uns nur einmal freundlich fragten, ob wir etwas kaufen wollten und danach liessen sie uns sofort in Ruhe.
hyderabat charminar
Der Charminar war eindeutig einen Besuch wert, aber wie alle Sehenswürdigkeiten, konnte er uns nicht allzu lange beschäftigen.
Wir füllten dann unsere Bäuche in einem südindischen Restaurant.
hyderabat food
Bevor wir aber ins Hotel zurückkehren konnten, mussten wir noch Bustickets für Nagpur besorgen.
Leider hatte es kein Reisebüro in der Nähe, also spazierten wir durch die Gegend, um eines zu suchen. Dabei verstanden wir endlich, warum gewisse Geschichten über Indien erzählt werden.
Wir versuchten gar nicht erst, die urinierenden Männer am Strassenrand zu zählen. Offenbar ist das normal und die besagten Personen schienen es nicht für nötig zu halten, ihre Blösse zu bedecken.
Immerhin fanden wir ein Reisebüro und der Besitzer war sehr freundlich und hilfsbereit und am Ende hatten wir die Tickets und fuhren zurück zum Hotel.

Wir hatten eigentlich geplant gehabt, den nächsten Tag im Hotel zu verbringen um uns zu erholen, aber als am Vormittag René’s Handy klingelte, mussten wir den Plan leider ändern.
Jemand von der Busfirma war am Telefon und teilte uns mit, dass der Bus gecancelt worden war. Warum, konnte uns die Person mit ihrem gebrochenen Englisch nicht erklären und als wir etwa fünf Mal gefragt hatten, ob noch ein anderer Bus fährt, hing sie einfach auf.

Wir hofften also, dass das Reisebüro geöffnet hatte und bestellten ein Uber.
Uberfahrer sind manchmal merkwürdige Leute. Das merkten wir an dem Tag.
Nachdem er falsch gefahren war, warf uns der Fahrer einfach aus dem Auto und wir mussten den Rest des Weges zu Fuss gehen, obwohl wir bereits per Kreditkarte bezahlt hatten.
Wieder begegneten wir vielen urinierenden Männern.
Das Reisebüro hatte aber glücklicherweise geöffnet und der Besitzer regte sich extrem über die Busfirma auf und sagte ihnen am Telefon seine Meinung, bevor er uns das Geld zurück gab und andere Tickets verkaufte.
Auf dem Rückweg wurden wir wieder vom Uberfahrer aus dem Auto geworfen, weil er falsch gefahren war und zu faul war, seinen Fehler zu korrigieren. Dieses Mal sagten wir ihm aber klar unsere Meinung dazu.
Wir landeten in einer schlammigen Strasse, mitten im Verkehr und mit nackten Menschen, welche am Strassenrand lagen.
Nachdem wir eine Weile umhergeirrt waren, fanden wir ein Restaurant, wo wir unsere noch immer leeren Mägen füllen konnten. Danach gingen wir zurück zum Hotel. Dort fragten wir, wann wir am nächsten Tag auschecken mussten und sie teilten uns mit, um 7.30 morgens.
Wir dachten zuerst, das sei ein Witz, aber sie machten uns darauf aufmerksam, dass das Hotel eine 24 Stunden Check-In Regelung hat. Wir hatten fälschlicherweise angenommen, dass sei auf die Öffnungszeiten bezogen, tja…
Wir wollten definitiv nicht so früh morgens aufstehen, besonders, da wir wieder einen Nachtbus gebucht hatten und was hätten wir den ganzen Tag über, mit den schweren Rucksäcken am Rücken tun sollen?
Als wir fragten, ob wir 300 Rupies zahlen und dafür einige Stunden später auschecken könnten, wurden die Angestellten extrem frech und nachdem wir eine Weile mit ihnen gestritten hatten, gaben wir auf uns zahlten eine ganze Nacht mehr.
Zumindest machten wir das Beste daraus und blieben bis kurz vor der Abfahrt unseres Busses im Zimmer.
hyderabat waiting for bus
Ein kleiner Bus brachte uns schliesslich zu dem Ort, von wo aus unser Nachtbus abfuhr, und unterwegs merkten wir, dass Hyderabad eigentlich ganz schöne Orte zu bieten hätten, nur leider stand davon nichts im Lonely Planet.

Wieder war die Busfahrt sehr angenehm, aber wir konnten nicht mehr als 2-3 Stunden schlafen und waren ziemlich müde, als wir in Nagpur ankamen.
Unser erster Eindruck war, dass alles ein bisschen sauberer war und es weniger Leute hatte, aber wieder befand sich unser Hotel nicht gerade am besten Ort, obwohl es im Lonely Planet steht. Das war aber eigentlich egal, denn wir hatten es gewählt, weil es nahe am Bahnhof ist.
Dieses Mal wussten wir Bescheid über die Check-In Regel und warteten 4 Stunden, bevor wir schliesslich gegen Mittag eincheckten.
Obwohl wir so lange in der Hotellobby gewartet hatten und bereits angekündigt hatten, dass wir bald einchecken würden, war unser Zimmer noch nicht bereit, als man uns endlich reinliess.
Wir warteten geduldig uns guckten zu, wie das Zimmer vorbereitet wurde.
Glaubt uns, gewisse Dinge will man eigentlich gar nicht wissen. So landeten unsere Kissen erst einmal immer wieder auf dem dreckigen Fussboden, bevor sie aufs Bett gelegt wurden und die Putzkraft liess die bereits benutzten Decken auf dem Bett.
Egal, Reisen härtet ab.
Immerhin hatten wir einen tollen Balkon mit Blick in die Zimmer anderer Hotels.
Nagpur
Erste Priorität war, unsere bestellten Zugtickets bestätigen zu lassen, also gingen wir zu Fuss zum Bahnhof. Wir standen nämlich immer noch auf der Warteliste.
Der Weg zum Bahnhof war abenteuerlich und irgendwie auch schön. Der Boden war schlammig, Müll lag überall, nackte Kleinkinder badeten im Schlamm, immer noch lebendige Fische schnappten herzzerreissend «nach Luft» während sie in Plastikkisten zum Verkauf angeboten wurden, bunte und köstlich riechende Früchte wurden auf Holzkarren gestapelt während an jeder Ecke indisches Fast-Food zubereitet wurde, unter den Strahlen einer viel zu heissen Sonne. Ein bettelndes Kind loszuwerden, stellte sich als schwierig heraus und eines der Kinder mit Schlamm im Gesicht versuchte, uns zu bestehlen, aber am Ende fanden wir unser Ziel.
Der freundliche Mann am Ticketschalter informierte uns, dass unsere Tickets entweder am nächsten Tag, 4 Stunden vor Abfahrt des Zuges bestätigt werden würden oder… gar nicht.
Er bot an, uns bereits bestätigte Tickets für einen anderen Zug zu verkaufen und um auf Nummer sicher zu gehen, nahmen wir das Angebot an.
Unser neuer Zug fuhr aber früher und dadurch hatten wir in Jhansi eine ganze Nacht und nicht nur zwei Stunden zum Umsteigen.
Ausserdem fuhr der Zug diesmal tagsüber und wir konnten endlich einen Blick auf die vorbeirauschenden Landschaften erhaschen.
india train-2
Wir lieben indische Zugfahrten.
Auch wenn wir normalerweise im Zug nicht schlafen können, immerhin haben wir Zeit zum Musik hören und Tagträumen- etwas, was besonders Nici ab und zu unbedingt machen muss. René hat’s wieder voll mit Game of Thrones erwischt und er liest manchmal ganze sechs Stunden am Stück.

Unser Zug hatte aber Verspätung und wir erreichten Jhansi erst um 2 Uhr morgens. Wir hatten ein 3-Sterne Hotel gebucht, weil es einfach das einzige noch verfügbare in Nähe des Bahnhofs war. Wir freuten uns auf ein gemütliches Zimmer und checkten ein.
Trotz 24-Stunden Rezeption (ja, dieses Mal reden wir von den Öffnungszeiten) mussten die Angestellten aufgeweckt werden und da sie sehr verschlafen waren, dauerte das Check-in etwas länger.
Um etwa 3 Uhr morgens waren wir endlich in unserem sehr gemütlichen Zimmer und krochen dankbar unter die Decke.
Aber etwa 20 Minuten später riss uns ein Klopfen an der Tür aus dem Schlaf. Als René die Tür öffnete war niemand da.
Wir dachten uns nicht viel dabei und versuchten wieder zu schlafen, doch sogleich klopfte es erneut und danach klingelte auch noch jemand. René öffnete sofort und wieder war der Korridor komplett leer. Er ging dann zur Rezeption um zu schauen, ob sie etwas benötigten, aber der Angestellte war bereits wieder friedlich am Schlafen.
Danach klopfte und klingelte es noch ein paar Mal und nachdem wir noch einmal geöffnet hatten und niemand dort war, ignorierten wir es. An Schlaf war aber nicht zu denken und wir fragten uns, ob dass irgendjemandes Vorstellung eines Streiches war, oder ob es im Hotel spukte.
Nach vielleicht zwei Stunden Schlaf, klingelte es wieder morgens um 7 Uhr und als René öffnete, war ein Angestellter vor der Tür und wollte unsere Pässe. Keine Ahnung warum, wir hatten ja schliesslich die Pässe bereits beim Check-In ausgehändigt und sie hatten Kopien gemacht.
Später klingelte der Angestellte erneut, um uns die Pässe zurück zu bringen und um 7.30 klingelte noch das Telefon und man verlangte unsere Telefonnummer.
Danach liess man uns in Ruhe, aber sogleich erklangen sowas wie Schlaggeräusche aus dem Stockwerk über uns und wir fragten uns, ob was umgebaut wurde oder ob jemand seinen Kopf gegen die Wand haute. Jedenfalls waren wir wach.

Der Zug hatte etwa zwei Stunden Verspätung und wir badeten in unserem Schweiss in etwa 40 Grad am Bahnhof und assen Samosas, welche allerlei unbekannte Zutaten und auch eine tote Fliege enthielten.
Als der Zug endlich kam, flüchtete Nici sofort auf eine der obersten Pritschen, stöpselte sich die Ohren zu und ignorierte die Welt, doch René hatte weniger Glück und wurde in eine Konversation mit Teenagern verwickelt.
india train
india train-3
Wir erreichten Khajurãho mit etwa fünf Stunden Verspätung. Der Manager unseres Guesthouses wartete aber noch immer am Bahnhof und brachte uns im Rikscha zu unserem Zimmer.

Das Guesthouse sah nett aus und kostete nur 100 Rupies pro Nacht.

Khajurãho ist die Stadt, wo sich die Kamasutra-Tempel befinden, was der Hauptgrund für unseren Besuch war. Aber auch abgesehen davon gibt es einiges zu sehen und zu unserer Erleichterung war alles viel zivilisierter als in Nagpur und Hyderabad und vor allem kleiner.
Khajurãho erinnerte uns ein wenig an Hampi und wir fühlten uns sofort wohl.

Überzeugt, dass es uns hier besser gehen würde, sanken wir dankbar in unser Bett und versuchten zu schlafen.

Tja, versuch mal zu schlafen wenn es im Zimmer etwa 45 Grad ist. Der Ventilator war zwar gut und half ein Bisschen, aber in der Nacht gab es mindestens viermal einen Stromausfall und wir erwachten jedes Mal schweissgebadet und mit Erstickungsängsten.
Als es draussen schon hell war, konnten wir endlich einschlafen, aber kurz darauf fing ein Hund an herzzerreissen zu heulen und wir waren wieder wach.
Kahjuraho
Khajuraho Temple
Khajuraho Temple-2
Wir verbrachten den ersten Tag damit, uns die Tempel anzuschauen. Diese waren schön, aber wie in Hampi, wurde es uns schnell langweilig und ausserdem war es extrem heiss.
Die Temperaturen kletterten auf etwa 40 Grad und schliesslich wollten wir nur noch in den Schatten unseres Zimmers flüchten.
Khajuraho Temple-3
Zurück im Guesthouse trafen wir aber auf den heulenden Hund und sie bot einen schrecklichen Anblick. Sie hatte ein gebrochenes Bein, bestand nur aus Haut und Knochen, hatte Wunden am ganzen Körper und geschwollene Füsse und brach immer wieder zusammen.
Der Manager unseres Guesthouses erklärte uns, dass er sich schon seit Tagen um sie kümmerte, aber dass sie einfach nichts essen will.

Die nächste Nacht war wieder gleich. Um etwa 3 Uhr morgens gab’s einen Stromausfall und obwohl es draussen regnete, war die Hitze im Zimmer unerträglich und wir mussten den Raum verlassen und setzten uns draussen in den Regen. Trotz Regen hatte es aber viele Mücken und wir wurden gefühlte hundert Mal gestochen.

Um 4 Uhr klingelte auch schon der Wecker, da wir eine Tigersafari gebucht hatten.
Immerhin kamen wir in den Genuss eines wunderschönen Sonnenaufgangs, während wir im Jeep zum Nationalpark gefahren wurden.
Tiger Safari
Die Safari war enttäuschend. Wir erblickten den Tiger von Weitem aber die Ranger waren alle am Schwätzen und Essen und führten Telefongespräche. Kein Wunder also, dass das arme Tier sich sofort auf und davon machte.
Danach meinten die Ranger: «Ihr habt solches Glück, ihr habt den Tiger gesehen!»
Und offenbar betrachteten sie ihre Pflicht danach als erfüllt und fuhren uns um 9 Uhr morgens bereits wieder aus dem Park, obwohl die Safari bis 11 Uhr hätte dauern sollen.
Natürlich waren wir ziemlich genervt und wollten nur noch Schlafen gehen, aber zurück im Guesthouse trafen wir wieder auf den heulenden Hund.
Sie hatte es geschafft, durchs geschlossene Tor nach drinnen zu kommen und befand sich im Innenhof, wo sie jaulte und heulte, dass es uns das Herz brach und die Nachbarn sich beschwerten. Aus Angst, jemand könnte sie erschlagen, behielten wir sie drinnen und gaben ihr Wasser, aber ihr Leid war so schrecklich, dass wir nur noch hofften, sie würde endlich sterben.
Sie kollabierte immer und immer wieder und stand immer wieder auf, obwohl sie am ganzen Körper zuckte. Dann fing sie an, alles anzukauen und zerstörte alles, was sie finden konnte, inklusive unseren Schuhen. Als sie anfing, Nicis Füsse anzuknabbern, hatten wir genug und riefen den Manager an, welcher sie zum Tierarzt brachte.
Später an dem Tag waren wir per Auto unterwegs zu einem Aussichtspunkt, wo wir uns den Sonnenuntergang anschauen wollten, und ratet mal, wer uns auf der Strasse entgegenhumpelte?
Der Manager des Guesthouses hatte sie Sara genannt und er packte sie sofort ins Auto. Zusammen fuhren wir zurück zum Tierarzt, welche sie offenbar ausgesetzt hatte. Vielleicht war sie auch abgehauen, wir wissen’s nicht genau.
Jedenfalls meinte der Tierarzt, dass er nichts machen konnte.
Einschläfern war nicht möglich, weil er die notwendigen Utensilien nicht hatte. Er spritze ihr also etwas anderes und sagte uns, wir sollten sie irgendwo aussetzen, wo sie in Ruhe sterben konnte.
Das machten wir, aber fünf Stunden stand das arme Tier wieder heulend vor unserer Türe.

Alles was wir wollten, war schlafen, aber Sara hörte nicht auf zu heulen und zu Schreien und Dinge anzuknabbern und schliesslich brachte der Manager sie auf’s Dach des Guesthouses, wo sie irgendwann verstummte.
Wir schliefen ein, aber bald darauf ging das Geheule wieder los.
Nach tagelanger Schlaflosigkeit sass René schliesslich hysterisch lachend auf dem Bett und Nici fand sich damit ab, dass Schlaf für sie nicht mehr existierte.

Am nächsten Morgen waren wir unglaublich froh, diesen Ort verlassen zu können und konnten es kaum erwarten, in unseren Zug zu steigen, welcher uns nach Agra bringen sollte.

Doch obwohl wir bereits am Rande des Wahnsinns waren, Schlaf kam immer noch nicht.

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